lifestyle

Eistee selber zubereiten mit losem Tee

Frisch, lecker und gesund - Eistee aus eigener Herstellung:

Gut gekühlter, erfrischender Eistee ist vor allem an heißen Sommertagen außerordentlich beliebt. Im Vergleich zurgekauftem Tee bringt die selbst hergestellte Variante einige Vorteile mit sich: Sie ist kalorienarm, natürlichen Ursprungs und mit wenig oder bestenfalls keinen Zuckerzusätzen auch noch gesund. In einer verschlossenen Flasche hält sich der selbstgemachte Tee bis zu drei Tage lang.

Zum Glück ist die Zubereitung in der heimischen Küche gar nicht schwer. Besonders geschmacksintensiv wird der Tee, wenn man statt Teebeutel lose Blätter im sprudelnden Wasser aufkocht. Frische Minze oder Zitronenmelisse gelten als klassische Grundlagen für selbst zubereiteten Eistee. Darüber hinaus gibt es aber noch viele andere Möglichkeiten, aus losen Teeblättern ein sommerliches Kaltgetränk zu kreieren.

Schwarzer Tee:
Ein Eisteemix aus schwarzem Tee bringt belebende und vitalisierende Eigenschaften mit sich. Dabei sollte man allerdings einen wichtigen Hinweis beachten: Schwarzer Tee darf nicht zu lange im kochenden Wasser ziehen. Der Eistee schmeckt sonst sehr bitter und das in den Blättern enthaltene Koffein entfaltet seine Wirkung zu stark. Zwei bis drei Minuten reichen als Ziehzeit aus.

Grundrezept:
Vier Esslöffel losen Schwarztee im Sieb mit kochend heißem Wasser (500 ml) überbrühen. Etwa zwei Minuten lang durchziehen lassen. Anschließend die Teeblätter samt Sieb aus dem Wasser nehmen. Zwei bis drei Esslöffel Zucker in den Tee einrühren, Eiswürfel dazugeben und kalt werden lassen. Frische Pfirsichspalten gleichen den intensiven Geschmack des Tees etwas aus. Ansonsten ist die Verbindung von Schwarztee mit Zitronensaft ideal. Zitronenscheiben und Minze dienen als dekorative Elemente.

Grüner Tee:
Für die Herstellung von Eistee ist selbst grüner Tee geeignet. Bei dieser Teesorte ist die etwas herbe Geschmacksrichtung ein charakteristisches Merkmal. Gleichzeitig wirken sich seine wertvollen Inhaltsstoffe positiv auf die Gesundheit aus. In den grünen Teeblättern stecken lebenswichtige Vitamine, Aminosäuren sowie Phosphate. Einige der Stoffe sollen angeblich das Herz schützen. Aber auch als Eistee kann Grüntee zweifellos punkten.

Grundrezept:
Drei Esslöffel Teeblätter ins Sieb geben, mit kochendem Wasser für fünf Minuten ziehen lassen. Nach Belieben eine Ingwerknolle während der Ziehzeit zerkleinern. Zucker im Tee unterrühren und Eiswürfel unterheben. Zwei Stiele frische Minzblätter hinzufügen. Falls vorhanden, den Ingwer mit hineingeben. Wenn der grüne Eistee mit Früchten angereichert werden soll, empfehlen sich säuerliche Sorten wie Limetten oder Zitronen. Alternativ mildern Mangos die herbe Note des grünen Tees ab.

Früchte Tee:
Durch die Verwendung von losem Früchte Tee schmeckt das Endergebnis fruchtig und frisch. Den finden wirklich alle lecker. Überdies sieht die rote Farbe später im Teeglas sehr ansprechend aus. Zusammen mit einer Handvoll Beeren als optische Blickfänge kommt die Sommerstimmung ganz von selbst auf.

Grundrezept:
Drei bis vier Esslöffel losen Früchtetee ins Sieb geben und mit aufgekochtem Wasser übergießen. Bei dieser Teesorte beträgt die Ziehzeit fünf bis acht Minuten. Das Sieb aus dem Teewasser nehmen, zuckern und etwas abkühlen lassen. 500 ml Apfel-/Orangensaft mit dem Tee vermengen und Eiswürfel dazugeben. Mit Minze und Zitronenachteln dekorieren. Als farbenfrohe Ergänzung sind Erd- und Himbeeren passend.

Eistee selber machen - nützliches Wissen:
Bei einer größeren Menge Teeblätter und einer kürzeren Ziehzeit schmeckt der fertige Eistee milder. Wenn man sofort nach dem Ziehen Eiswürfel in den Tee gibt, können keine Bitterstoffe entstehen.

Nicht ausreichend abgekühlter Tee kann eine trübe Färbung annehmen. Daher sollte er wirklich nur im kalten Zustand im Kühlschrank aufbewahrt werden. Auf diese Weise bleibt das Teewasser klar.

Für die Herstellung von Eistee ist das heiße Aufbrühen nicht in jedem Fall notwendig. Als Zubereitungsvariante kocht man das Wasser nicht auf, sondern gießt es kalt über die Teeblätter. Zwei bis drei Stunden ziehen lassen, danach die Blätter wieder aus dem Teewasser entfernen.

Wie wird der Eistee gesüßt?
Als Süßungsmittel kann man herkömmlichen Zucker, braunen Rohrzucker sowie Ersatzprodukte in den Tee geben. Dabei sollte man auf ein ausgeglichenes Mengenverhältnis achten, damit die Süße das Teearoma nicht überdeckt. Der Richtwert liegt bei etwa zwei bis drei Esslöffeln.

Zu welchen Speisen passt der Eistee?
Selbstgemachter Eistee ist sehr kalorienarm. Aus diesem Grund kann man ihn zu sommerlichen Nudelgerichten, aber auch zu Kuchen und Nachspeisen servieren. Selbst zu hellem Fleisch ist der Tee eine geeignete Begleitung. Festgelegte Regeln gibt es hier jedoch keine. Der persönliche Geschmack ist an dieser Stelle ausschlaggebend.

Wie kann man selbstgemachten Eistee sonst noch mixen?
Frischer Eistee lässt sich mit verschiedenen alkoholischen Getränken wie Tequila oder Rum als Cocktail aufbereiten. Bei Caipirinha ergänzt sich grüner Tee hervorragend mit den herben Limetten.

Allerdings müssen es nicht immer nur Cocktails sein. Es geht auch ohne Alkohol.
Gerade in der heißen Jahreszeit darf der Tee gerne fruchtig sein, er verleiht Mixgetränken eine gewisse Portion Frische. Für eine alkoholfreie Sommerbowle ist kalter Früchtetee am besten geeignet. Zunächst wird der Eistee nach seinem Grundrezept zubereitet. Anschließend etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit aus dem Fruchtfleisch von Melonen Kugeln ausstechen. Sie werden später zu Farbtupfern in der Bowlenschüssel. Den Tee mit Eiswürfeln versetzen und nochmals stehen lassen. Wenn er ausreichend abgekühlt ist, wird er in die Schüssel umgefüllt. Zum Schluss die Melonenkugeln hinzufügen und unterheben. Die Eisteebowle lässt sich nach Wunsch mit Säften, Zitronenachteln und/oder Minzblättern verfeinern.